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DIGITALE DORFWIESE DER GANZEN WELT Drucken

musiccc.gifFünf Jahre Gefängnis. Mit dieser Strafe bedroht ein Zusammenschluss von KinobetreiberInnen und anderen Unternehmen der Film- und Musikindustrie im Rahmen seiner Kampagne „Raubkopierer sind Verbrecher“ jene, die im Internet Kinofilme oder Musik tauschen. Ein Titel, der nicht nur juristisch falsch ist: Weder gibt es den Straftatbestand des „Raubkopierens“, noch droht für den Download eines Films oder eines Songs eine Haftstrafe. Ziel der Kampagne ist neben gezielter Desinformation und Verunsicherung scheinbar vor allem, der Internet-Generation beim Musik- und Filmdownload – dem „Filesharing“ - ein schlechtes Gewissen zu machen. Dabei wird behauptet, mit dem „geistigen Eigentum“ gleichzeitig Kunst und Kultur zu schützen. Eine Propaganda, der immer weniger Menschen auf den Leim gehen. Und zwar sowohl DownloaderInnen, die sich in immer mehr Ländern sogar in „Piratenparteien“ organisieren, als auch die vermeintlich von den großen Verwertungsgesellschaften und Labels geschützten KünstlerInnen.

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PROPAGANDA AN SCHULEN Drucken

Musikindustrie raus aus den Schulen!

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Für die Schulen in Österreich stellt das Unterrichtsministerium unter dem Titel "Ideen sind etwas wert" ein Unterrichtspaket für LehrerInnen bereit. Erarbeitet und zusammengestellt wurden die Lehrmaterialien von der Musik und Filmindustrie, das Unterrichtsministerium unterstützt die Initiative finanziell. Schon an 3000 Schulen kommt das Paket zum Einsatz.

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FREIE SCHULEN. FREIE MENSCHEN. Drucken

hnde.pngMicrosoft und die Musik- und Filmindustrie erobern mithilfe der Politik die österreichischen Schulen. Die im September 2005 gestartete Initiative des BMBWK „Ideen sind etwas wert“ bringt die Propaganda der Musik- und Filmindustrie in die Klassen.

Schon seit 2003 läuft für die Austattung der Schulen ein Vertrag mit Microsoft und dem Bundesministerium. Schon früh sollen die KundInnen merken, wo es lang geht.

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